Erst-Helfer

Ersthelferdienst auf dem Schulhof – wir lernen zu helfen

In der heutigen Gesellschaft, in der oft jeder nur an sich denkt, ist es unserer Meinung nach wichtig, diesem Verhalten entgegen zu steuern und auch für andere da zu sein. Für unsere Schule gilt das Motto: Mensch sein heißt verantwortlich sein (Antoine de Saint-Exupéry). Je früher die Kinder lernen, richtig miteinander umzugehen, desto selbstverständlicher ist dieses Verhalten für sie im späteren Leben.

Aus diesem Grund haben wir den Ersthelferdienst bereits in der Grundschule ins Leben gerufen, bei dem die Schülerinnen und Schüler unserer Schule lernen, Verantwortung zu übernehmen und zu helfen. Sie verbessern dadurch nicht nur den sozialen Umgang miteinander, sondern lernen auch Hilfe zu holen und hinzuschauen, wenn etwas passiert.

Im Rahmen des Sachunterrichtes des dritten Schuljahres behandeln wir das Thema „Erste Hilfe“. Hier lernen die Kinder theoretisch und praktisch anhand von Rollenspielen, welche Maßnahmen sie bei Unfällen ergreifen müssen, wie die Rettungskette funktioniert und wie sie mit Verletzungen und Verletzten umzugehen haben.

Im vierten Schuljahr dürfen sie ihr Wissen anschließend anwenden, indem sie während der Pausen als Ersthelfer in einem geschützen Rahmen auf dem Schulhof tätig sind. Hier üben sie praktisch den Umgang mit verletzten Kindern, dürfen Pflaster und Kühlakkus verteilen, um so ihr Können zu zeigen. Durch den Ersthelferdienst verlieren die Kinder die Angst vor Verletzungen und gewinnen Sicherheit im Umgang mit diesen. Sie lernen einzuschätzen, wann sie eine Verletzung selbst behandeln können oder doch besser den Rat des Lehrers hinzuziehen, und verlieren die Scheu, andere anzusprechen um ihre Hilfe anzubieten.

Der Ersthelferdienst an unserer Schule verbessert jedoch nicht nur den Umgang der Kinder miteinander, sondern bereitet ihnen vor allem eins: Sehr viel Spaß und Freude!

 

Gesunde Ernährung

Gesunde Ernährung? – Wir sind dabei!

Durch das Ernährungsprojekt lernen die Kinder der Glückaufschule eine Menge über das Thema „Gesunde Ernährung“. Nacheinander nimmt jede Klasse in 3 Stunden pro Woche etwa 2-3 Wochen an einem Projekt teil: Es wird über gesundes und ungesundes Essen diskutiert, verschiedene Nahrungsmittelgruppen werden unter die Lupe genommen und wenn am Ende alle darüber Bescheid wissen, wie man sich in der Küche richtig verhält, werden Schüsseln und Töpfe ausgepackt und neue Rezepte ausprobiert.

Dabei begleitet uns die aid-Ernährungspyramide mit ihren acht Familien: Familie Durstig, Familie Fruchtig, Familie Frisch, Familie Müller,  Milli Milch, Willi Wurstig, Olivia Öl und Frau Schleck. Mit ihnen lernen die Kinder von welchen Nahrungsmitteln sie viel oder wenig essen sollen, wie groß eine Portion ist und warum Pommes eine Nascherei und keine Mahlzeit sind.

Ziel ist es, die SchülerInnen von der ersten bis zur vierten Klasse mit dem Thema „Gesunde Ernährung“ in Kontakt zu bringen, die Freude am eigenen Kochen und Backen zu wecken und nebenbei einiges zum Thema Hygiene, Tischmanieren usw. zu lernen und im Alltag anzuwenden.

Der Ablauf des Projektes ist (mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden) in jeder Klassenstufe ähnlich:
Anfangs wird mithilfe der Ernährungspyramide ganz allgemein über gesundes und ungesundes Essen gesprochen. Danach werden in den unterschiedlichen Klassenstufen bestimmte Nahrungsmittel und ihre Erzeugung genauer betrachtet oder die Regeln des gemeinsamen Essens thematisiert.

Klasse 1: Obst und Gemüse

Klasse 2: Milch und Milchprodukte

Klasse 3: Getreide

Klasse 4: 3-Gänge-Menü und Tischmanieren

Das Thema „Hygiene“ wird in allen Klassen besprochen und angewendet: Vor jeder Back- und Kochzeit wird gemeinsam überlegt, ob alle startklar sind (Hände gewaschen, Schürze angezogen, Schmuck abgelegt,…). Auch das Probieren und Vergleichen verschiedener Lebensmittel ist Teil des Projektes.

  • 1
  • 2